Sport-Dobermann-Zucht















 

© all rights reserved by Dobermannzwinger Von Spellen

Mitglied im DV / DVG seit 1989

Zwingerschutz seit 2004

FCI-Zwingerschutz seit 2005

Methoden der frühen Bio-Sensor Stimulation bei Welpen

 

 

Das US-Militär hat in ihrem Hunde-Programm eine Methode entwickelt, die noch als Leitfaden dient, was funktioniert. In dem Bestreben, die Leistung der für militärische Zwecke verwendeten Hunde zu verbessern, wurde ein Programm namens "Bio Sensor" entwickelt. Später wurde es der Öffentlichkeit bekannt als "Super Dog"-Programm. Basierend auf jahrelanger Forschung, lernte das Militär, dass frühzeitige neurologische Stimulations-Übungen wichtige und dauerhafte Auswirkungen haben konnten. Ihre Studien bestätigten, dass es bestimmte Zeiträume früh im Leben gibt, um neurologische Stimulation zum optimalen Ergebnis zu bringen. Die erste Periode umfasst ein Zeitfenster, das am dritten Tag des Lebens beginnt und dauert bis zum sechzehnten Tag. Es wird angenommen, dass aufgrund dieser Zeitspanne eine Zeit des schnellen neurologischen Wachstum und Entwicklung ist, und ist daher von großer Bedeutung für das Individuum.

Das Programm beinhaltet fünf Übungen, um das neurologische System zu stimulieren. Jedes Training sollte einmal pro Tag pro Welpe durchgeführt werden. Man beginnt mit einem Welpen und stimuliert ihn mit jedem der fünf Übungen. Erst dann kommt der nächste Welpe an die Reihe.

 

 

 

 

 

 

 

Diese fünf Übungen produzieren neurologische Reize, von denen keiner in dieser frühen Phase des Lebens natürlich vorkommt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass manche Welpen versuchen diesen Übungen zu widerstehen, andere scheinen unbekümmert. In beiden Fällen muß eine Verwarnung ausgesprochen werden an diejenigen, die diese Übungen verwenden möchten. Machen Sie die Übungen nie mehr als einmal pro Tag und verlängern Sie nicht die Zeit, die für jede Übung empfohlen ist.

Fünf Vorteile wurden bei Hunden beobachtet, die den Bio-Sensor Stimulation Übungen ausgesetzt waren:                                                                                                                      
1. verbesserte Herz-Kreislauf-Leistung (Herzfrequenz)
2. dase Herz schlägt stärker
3. bessere Nebennierenfunktion
4. mehr Toleranz gegenüber Stress und
5. höhere Widerstandskraft gegen Krankheiten.

 

Es stellte sich heraus, dass stimulierte Welpen aktiver und mehr explorativ waren, als ihre nicht-stimulierten Wurfgeschwister, über die sie sich auch später in Wettbewerbssituationen dominanter zeigten.

Auch sekundäre Effekte wurden beobachtet, bezüglich der Testleistung. In einfachen Problemlösung z. B. Tests mit Umwegen in einem Labyrinth, zeigten sich die nicht-stimulierten Welpen sehr erregt, jammerten viel und machte viele Fehler. Ihre stimulierten Geschwister waren weniger gestört oder verärgert von den Testbedingungen und zeigten mehr Ruhe in der Testumgebung und machten weniger Fehler.

 

Sozialisation

Bei dem Wachstum und der Entwicklung jedes Tieres wurden drei Arten von Stimulation identifiziert: Die erste Stufe wird als frühe neurologische Stimulation, die zweite Stufe als Sozialisation bezeichnet. Die dritte und letzte Stufe wird als Enrichment (Bereicherung) bezeichnet.

Die ersten beiden (frühe neurologische Stimulation und Sozialisation) haben gemeinsam ein begrenztes Zeitfenster. Die dritte Stufe ist zeitlich nicht begrenzt.

Enrichment ist ein Begriff, der aussagt, daß die positive Summe der Erfahrungen, eine kumulative Wirkung haben auf das Individuum. Welpen mit Enrichment Erfahrungen zwischen der fünften und achten Woche, erwiesen sich als sehr neugierig und sehr aktiv.

Zusammenfassung                                                                                                               

Sowohl Erfahrung als auch Forschung haben die positiven Wirkungen, die über frühe neurologische Stimulation, Sozialisation und Bereicherung erreicht werden kann, dominiert. Alles wurde benutzt, um die Leistung, ihre Ausbildungsfähigkeit, Gesundheit und Potenzial zu verbessern und die Unterschiede, die zwischen Individuen auftreten, zu erklären. Die kumulativen Effekte der drei Etappen sind gut dokumentiert. Sie eignen sich für die Interessen der Eigentümer, die ein hohes Leistungsniveau suchen, wenn sie sie richtig anwenden. Jede der Etappen hat einen kumulativen Effekt und trägt zur Entwicklung und das Potenzial für die individuelle Leistung bei.

 

 

 

Mentaltraining-Test
desweiteren kann man ab der 6. Lebenswoche mit dem Mentaltraining beginnen.

Das Mentaltraining besteht ebenfalls aus mehreren Teilen und spricht verschiedene Bereiche an:

  1. Selbstvertrauen
  2. alle Sinne
  3. Reaktion auf Umweltreize
  4. soziales Vertrauen, soziale Kompetenz, soziale Bindung, soziale Dominanz
  5. Neugier
  6. Intelligenz
  7. Stressverhalten und Erholung
  8. Ausdauer

Mit Hilfe verschiedener Übungen und Punktevergabe, kann evaluiert werden, in welche „Kategorie“ ein Welpe einzuordnen ist:

Wer mehr wissen möchte über frühe Bio-Stimualtion oder Mentaltraining,  kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.